Cyber-Attacke auf fellkunde.de

Aus aktuellem Anlass:
Wir wurden gestern zwischen 11:00 und 13:00 Opfer einer Cyber-Attacke.

Hierbei wurde die Email-Adresse “ecard@fellkunde.de” als Absender verwendet um einen Trojaner zu versenden.
Die Email sieht in Ihrem Postfach so aus, als käme Sie von uns.

Dies ist aber nicht der Fall!

Durch unseren Email-Provider wurde uns versichert, dass die Mails nicht über unseren Mailserver versendet wurden.
Ein Postfach “ecard@fellkunde.de” wurde unsererseits auch nie angelegt und betrieben.

Sollten Sie eine Email von “ecard@fellkunde.de” bekommen oder bekommen haben, öffnen Sie diese und die Anhänge NICHT und löschen Sie die Mail umgehend!

Wir bedauern dies zutiefst, können aber unsererseits nichts gegen ein solches Vorgehen tun.

Verhaltenstraining – aber bitte fair!

Team
Verhaltenstraining – dieses Wort lässt im Kopf eines jeden Hundehalters Bilder entstehen. Vielleicht sieht man einen aggressiv motivierten Hund mit einem überforderten Hundehalter? Oder einen unsicheren Hund mit einem hilflosen Hundeführer? Oder sieht man einen Hundetrainer, der am Tier arbeitet, um das Verhalten zu therapieren?

Letzteres begündet unsere tägliche Arbeit: es ist heute leider im Verhaltenstraining üblich, dass nur der Hund beziehungsweise sein Verhalten therapiert werden. Dieser Ansatz, der die Verhaltensauffälligkeit in den Mittelpunkt stellt und sich damit auf das Problem fokussiert, mit dem Ziel, es zu eliminieren, dieser Ansatz verkennt sowohl den Hund als auch seinen Menschen und das Miteinander der Beiden.
Er lässt den Respekt vor der Individualität eines jeden einzelnen Lebewesens gänzlich missen.

Nehmen wir ein Beispiel aus unserer Praxis, um dies zu verdeutlichen.

Ein Mensch kommt mit seinem 9jährigen Hund in unser Training. Er hat den Hund erst vor kurzer Zeit über den Tierschutz als unvermittelbar übernommen. Der Rottweiler löst beim Anblick von Artgenossen aus und wirft sich nach vorne in die Leine. Er zeigt die ganze Bandbreite des Drohverhaltens und lässt sich nur mit Mühe an Artgenossen „vorbeiziehen“.

Der übliche Weg, der heutzutage meist noch gegangen wird, bedeutet, sich auf das „nach vorne gehen“ und das „Drohen“ zu fokussieren und dieses „unerwünschte Verhalten“ abzustellen.
Hier ist dem Einfallsreichtum, der den Hund in ein Meideverhalten schickt, keine Grenze gesetzt – es reicht von Wurfketten über Sprühhalsbänder, Haltis bis gar zum immer noch eingesetzten Stromhalsband. Erschreckend.
Ein Meideverhalten kann jedoch keine Problemlösung bewirken, da die sichtbaren Verhaltensweisen des Hundes einerseits nur Symptome darstellen, die auf die Ursache des tatsächlichen Problems nur hinweisen, und weiterhin stellt das Verhalten des Rottweilers aus seiner Sicht (!) die einzig adäquate Lösung der Situation dar. Er zeigt demnach ein vollkommen artgerechtes Verhalten.

Wir als Hundehalter müssen lernen, dass die aggressive Kommunikation eines Hundes etwas Wichtiges und Normales ist. Die aggressive Kommunikation dient der Deeskalation und ist ein ungemein wichtiges Kommunikationsmittel.
Lernen wir, sie zu verstehen und mit ihr umzugehen, dann können wir verstehen, warum der Hund dieses Verhalten zeigt und wir können diese Situationen dann meistern – und zwar als Team, im Miteinander.

Jeder Jeck ist anders… und jeder Hund und jeder Mensch auch. Sicherlich gibt es Eigenschaften, die Hund und Hund wie auch Mensch und Mensch teilen. Es gibt auch Eigenschaften, die ein Hund und sein Mensch teilen. Mir fallen da im Zusammenleben mit meinen Hunde einige ein :)

Aber darüber hinaus gibt es auch individiuelle Eigenschaften, die ein jedes Lebewesen einzigartig machen.
Treffen also zwei Individuen zusammen, wie hier zum Beispiel ein Hund und ein Mensch, so teilen sie ein Stück des Weges gemeinsam. Zwischen diesen beiden Individuen entwickelt sich nun ein einzigartiges Miteinander, das bedingt ist durch ihren jeweiligen Charakter und ihre spzifischen Bedürfnisse und Eigenschaften.
Dieses Miteinander können wir auch Beziehung nennen.

Die Beziehung also, die zwischen diesem Menschen und diesem Hund entsteht, ist immer einzigartig. Allein vor diesem Hintergrund wirkt ein Ansatz am Fehlverhalten wie unbedachter Aktionismus.

In unserem Fallbeispiel ist es demnach unumgänglich, die Beziehung, die räumliche und die soziale Ordnung des Hundes und seiner Halter zu betrachten.
Wie lange leben diese Individuen bereits zusammen? Und wie gestaltet sich der Alltag, das tägliche Miteinander. Ja, gibt es überhaupt ein Miteinander?
Im Laufe der Zeit nehmen Mensch und Hund eine bestimmte und durch sie selbst und ihren Umgang miteinander bedingte Aufstellung ein, in der jeder von beiden ein geordnetes Miteinander anstrebt und formt. Beziehung entsteht und sie gilt es hier zu betrachten und wahrzunehmen.

Diese Beziehung, die sich immer weiter entwickelt, die lebt und sich verändert, kann sowohl positive als auch negative Aspekte beinhalten. Denn seien wir ehrlich – welche Beziehung ist schon perfekt!
Und wir tragen gleichwohl dazu bei, dass einige Aspekte in dieser Beziehung in die positive Richtung tendieren wie andere in die negative. Dies mag einerseits daran liegen, dass wir in manchen Situationen, ob mit Hund oder Mensch, nicht richtig kommunizieren oder aber unser Gegenüber falsch verstehen. Andererseits neigen wir auch dazu, Verhalten zu verklären, indem wir es bewerten statt es nüchtern und objektiv zu betrachten und dann zu reagieren.

Übertragen wir diesen Gedanken der Kommunikation bzw. Fehlkommunikation nun auf unseren Rottweiler, so wird schnell klar, dass wir im Fall einer Fokussierung auf die Symptome sein Verhalten bewerten und eben nicht objektiv betrachten.
Ein Hund kommuniziert nicht verbal, er nutzt andere Kommunikationsebenen als wir Menschen. Und wir Menschen können und müssen uns in unserem Streben nach einer guten und eindeutigen Kommunikation mit unseren Hunden auf deren Ebene begeben, anders herum ist es nicht möglich.

Und was sagt zum anderen der Halter seinem Rottweiler, der sich beim Artgenossenkontakt nach vorne in die Leine wirft, bellt und knurrt, wenn er ihn darauf duch „Nein, Pfui, Lass das!“ und den Einsatz von Hilfsmitteln maßregelt? Aus Sicht des Hundes leider nichts Verständliches und Hilfreiches.
Denn befinden sich beide schon mitten in dieser Situation und der Halter hat es versäumt, vorher einzugreifen, dann wird jede Strafe aus Sicht des Hundes unfair und stuft dem Menschen in seiner Eigenschaft als Führungspersönlichkeit herab.
Zudem, und das ist noch viel schwerwiegender, wird das Vertrauen in den Menschen auf Dauer massiv gestört.

In unserem Praxisfall bedeutet das, dass der Halter den Hund für etwas straft, was für den Hund kein Fehler sondern eine Notwendigkeit ist, und sich vorher keine Gedanken über die Grundlage, die Ursache des Handelns seines Hundes gemacht hat. Wenn wir aber in einer Verhaltenstherapie ein Verhalten ändern wollen, müssen wir es erst zusammen mit dem Hund auflösen und erst dann kann der Hund ein Alternativverhalten annehmen.

Das bedeutet: ohne Behebung der Ursache keine mögliche, andauernde Auflösung und Veränderung beim Hund.

Möchten wir sowohl dem Menschen als auch dem Hund gerecht werden, dann müssen wir die Bedürfnisse und die Individualität beider respektieren, und dann wird weder eine Methode noch ein Ansatz, der sich auf das Fehlverhalten fokussiert, eine Lösung darstellen können.

Der Weg, der die Ursache sucht und an dieser arbeitet, dieser Weg kann immer nur ein individueller sein.

Wir benötigen, wenn wir in eine Beziehung und in das Leben zweier Individuen eingreifen, immer ein Gesamtbild, welches sich aus vielen kleinen Elementen zusammen setzt.
Dieses Geamtbild beinhaltet die Beziehung von Hund und Halter, ihren Weg der Kommunikation, einen Blick für die Fehlkommunikation zwischen den Beiden, ihr Miteinander im Haus wie auch außer Haus, das Problem wie auch die Geschichte des Problems, gesundheitliche Aspekte – um nur einige Anhaltspunkte zu nennen.

In unserem Praxisfall waren hier die noch sehr junge Beziehung zwischen Hund und Halter wichtig, seine Vergangenheit als ausgebildeter Wach- und Schutzhund und eine zu geringe Präsenz und Führung durch den Menschen.
Dieser Hund hatte gelernt und gelebt, alles und jeden zu vertreiben, durch Präsenz und Drohen, durch Bellen und „Nach Vorne Gehen“.
Diesem Hund musste sein Mensch zeigen, dass dieser alte Job bei ihm nun vorbei ist und die Einschätzung einer Situation ab jetzt beim Menschen liegt.
Punkte, die zu beachten und zu trainieren sind, die aus zwei nebeneinander lebenden Individuen ein Team schaffen, das sich vertraut und in dem der Mensch die unklaren und Stress auslösenden Situationen beherrscht und löst – und dies in allen Bereichen des Alltags!

Wenn wir all dies beachten und leben, wenn der Mensch sich bemüht und an sich arbeitet, dann kann ein Fall wie der unseres Rottweilers dazu führen, dass der Hund keine Probleme mehr mit Artgenossen hat und sich auf eine soziale Interaktion und sogar ein Spiel einlassen kann.
Ein Leben, das für einen ehemaligen Wachhund um den sozialen Austausch reicher und damit lebenswerter geworden ist.

(c) Eva Payenberg – Hundezentrum Fellkunde

Fortbildung zur Ausbildung von Diabetikerwarnhunden

Wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass sich Eva im nächsten Jahr für die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden fortbildet!

Wir werden hier immer mal etwas über die Fortschritte und die Trainings mit den Hunden berichten. :)

Vorsicht Hundediebe!!!

Achtung!
Im Saarland, Bereich Spiesen-Elversberg / Ottweiler / Neunkirchen sind Personen unterwegs, die mit gefälschten Ausweisen vom Veterinäramt und gefälschten Urteilen von Gerichten oder auch Tierärztekammern Hunde beschlagnahmen.

Das Ganze ist vom Veterinäramt bestätigt, also leider wahr!
Das Veterinäramt bittet darum, sich immer den Lichtibildausweis des Vertreters zeigen zu lassen. die haben nichts mit dieser Schweinerei zu tun.

Bitte passt auf Eure Hunde auf und gebt Sie keinem Menschen, der sich noch nicht einmal richtig ausweisen kann, mit!

Diese Masche ist wohl nicht neu und bestimmt auch nicht nur auf eine Region beschränkt.

Gebt entsprechende Hinweise an die zuständige Polizei und die zuständigen Veterinärämter, damit diese Leute erwischt werden.

Eva Payenberg – Hundezentrum Fellkunde

Teilen mit Quellenangabe erwünscht!

Gewinner des Coach und Trainer Awards 2012 !!!


Eva und Jana haben es geschafft! Sie sind mit ihrem Konzept “Zwischen Brennen und Ausbrennen – Burnout–Präventionstraining für Menschen mit und ohne eigenen Hund” die stolzen Gewinner des Coach und Trainer Awards 2012 vom Deutschen Verband für Coaching und Training e.V. (www.dvct.de).

Mann Mann Mann, ich kann es noch gar nicht glauben :) Das war ein toller Tag in Bielefeld.



Wir durften das Konzept in einem 90minütigen Live-Vortrag vorstellen und hatten Jana´s Hunde Domingo und Chica dabei.
Die Beiden haben ihre Sache hervorragend gemeistert und sind total cool geblieben (im Gegensatz zu den Zweibeinern ;) ). Ein dicker Schmatz an Euch!

Ein Teil des Gewinnes war dann auch die dreitägige Teilnahme an der Messe “Zukunft Personal 2012″ in Köln, Europas größter Fachmesse für Personalmanagement. Dort durften wir unser Konzept am Stand des Deutschen Verband für Coaching und Training e.V. vorstellen und einige Pressetermine wahrnehmen.

Sehr anstrengende, aber großartige drei Tage. Vielen Dank nochmals dafür.

Hier der Link zur Pressemitteilung des dvct: dvct Pressemitteilung

Wir freuen uns sehr über die tolle Resonanz und auf die weiteren Seminare.
Ein großes Dankeschön auch nochmals an die Jury :)

Wir sind nominiert!


Wir sind zusammen mit Jana Höhn von “Coaching gezielt” (www.coaching-gezielt.de) für den Coach & Trainer Award 2012 des Deutschen Verbandes für Coaching und Training e.V. (www.dvct.de) nominiert!


Wir wurden unter die ersten Drei gewählt und dürfen unser Konzept “Zwischen Brennen und Ausbrennen im Gleichgewicht bleiben – Burnout-Präventionstraining für Menschen mit und ohne eigenen Hund” am 14. September 2012 vor einer hochkarätig besetzten Jury und vielen Trainern und Coaches in Bielefeld präsentieren.

Ich bin sehr stolz, dass unser Konzept so viel Anklang findet.

Jetzt heißt es Daumen drücken :)

Leckeres für den Hund!


Dinkelkracher

1/8 l Buttermilch
250 g Dinkelmehl
1/2 TL Salz
50 g geschmolzene Margarine



Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verarbeiten und 30 Minuten ruhen lassen.
Dann den Teig ausrollen und in gleich große Stücke schneiden oder ausstechen.

Auf das Backblech legen und mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Bei 165°C auf der mittleren Schiene 20 – 25 Minuten backen.
Danach den Ofen ausschalten und noch weitere 5 Minuten im Ofen auskühlen lassen.

Spiel & Entspannung

Spiel & Entspannung sind zwei wichtige Pfeiler, mit denen  wir  unsere  Beziehung  zu  unseren  Hunden stützen und gestalten können.Durch gemeinsames Spiel  entsteht  Vertrauen  und  Nähe,  ein  Miteinander ohne Spannungen, in dem nur der Moment zählt.


Spiel  kann  sogar  in  vielen  Bereichen  des Verhaltenstrainings eine sehr große Hilfe sein!

Könnt Ihr euch  noch  daran  erinnern,  wie  wir  als Kinder ganz gedankenverloren und sorglos gespielt haben? Und wie viel Kreativität wir dabei hatten?

Das  ist  die  Ebene,  auf  der  unsere  Hunde  auch heute  noch  sein  können,  eine Ebene,  die  wir  im Laufe  unseres  Erwachsenwerdens  fast  vergessen haben – die aber immer noch da ist und uns offen steht.
Eine  Ebene,  die  es  sich  lohnt  wieder  zu entdecken. Und  das  bestenfalls  zusammen  mit unserem Hund.

Und  genauso  wichtig  ist  auch  die  Ruhe  und Entspannung,  ein  gemeinsames  Relaxen  als Balsam für beide Seelen.

Denn,  frei  nach  Georg  Bydlinkski:  einzeln  seid Ihr und  Euer  Hund  nur  Worte,  zusammen  aber  ein Gedicht!

Unser Blog geht online!



Hallo liebe Hundefreunde,

endlich ist es soweit… unser Blog geht online!


Hier findet Ihr spannende Themen rund um den Hund, Neuigkeiten über unsere Trainings und Seminare, kleine Übungen für den Alltag und vieles mehr :)

Auf einen spannenden Austausch!

Eva & Carsten